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UKW Funk in Holland

Aus der Broschüre "Zusammen auf dem Wasser!"

           

Kommunikation auf dem Wasser


UKW-Schiffsfunkgerät

Ein UKW-Schiffsfunkgerät ist ein Sende- und Empfangsgerät für den Schiffsfunk. Für die Berufsschifffahrt ist ein solches Gerät unentbehrlich. Schiffsführer, Verkehrsposten, Brückenwächter und Schleusenmeister kommunizieren mit einem solchen Gerät miteinander.

Für kleine Schiffe ist ein solches Gerät nicht zwingend vorgeschrieben, wird jedoch sehr empfohlen, insbesondere auf allen Gewässern, die auch von der Berufsschifffahrt genutzt werden.
Ohne Schiffsfunkgerät entgehen Ihnen wichtige Informationen und ist keine Verständigung mit anderen Schiffen, Verkehrsposten und Funkzentralen möglich. Das kann zu gefährlichen Situationen führen. Außerdem können Sie im Notfall niemanden benachrichtigen.


Abhörpflicht

Wenn Sie ein UKW-Schiffsfunkgerät an Bord haben, müssen Sie über ein Funksprechzeugnis verfügen und sind Sie dazu verpflichtet, das Gerät abzuhören. Sie müssen das Gerät also benutzen. Es ist empfehlenswert, die Benutzung eines Schiffsfunkgerätes regelmäßig zu üben, damit Sie im Notfall richtig damit umgehen können.


Verkehrsleitung und Blockgebiete

Auf belebten Hauptwasserstraßen sorgen Verkehrsposten (Landfunkzentralen) für die Verkehrsführung. Denken Sie zum Beispiel an die Wasserstraße von Hoek van Holland bis Dordrecht, die Westerschelde und die großen Flüsse.
Der Abschnitt einer solchen viel befahrenen Wasserstraße, der von einer Verkehrszentrale überwacht wird, nennt man in den Niederlanden ein Blockgebiet. Jeder Verkehrsposten und somit auch jedes Blockgebiet verfügt über seinen eigenen UKW-Schiffsfunkkanal, den so genannten „Blockkanal“. Diese Kanäle sind auf den Gewässerkarten und auf Tafeln am Ufer deutlich angegeben. Wenn Sie in ein solches Blockgebiet einfahren, sind Sie dazu verpflichtet, den entsprechenden Blockkanal abzuhören.

mehr in >>

 

 

 Saisonstart mit dem Segelboot:

 8 Tipps für mehr Sicherheit durch Funk an Bord

  1. Vor dem Aufrichten des Mastes die Antenne überprüfen.
    <==  Sonst :)

  2. Nach dem Aufrichten des Mastes am Mastfuß
    die Kabelverbindung überprüfen.

  3. Noch im Hafen einen Radiocheck machen mit DP07 / Bremen Rescue.
    Vor der Übernahme des Bootes vom Vercharterer.

    Wenn man den Test erst draußen macht,
    dann fährt keiner wieder zurück.

  4. Einweisung der Crew in die Distress-Funktion.

  5. Im Vessel Traffic Service Guide Deutschland
    die Nachträge einsortieren.

  6. Beim Auslaufen das VTS fragen
    ob der Radarreflektor zu sehen ist.

  7. Radioempfang unterwegs prüfen mit den Traffic-Broadcasts.
    Diese Reports kommen jetzt stündlich.
    Damit kann die Reichweite des Empfangs
    auf einige Meilen genau ermittelt werden.


  8. Bei Nebel direkt das VTS Centre anrufen:
    z.B. auf Kanal 71  Kadetrenden Traffic
    im VTS Centre Warnemünde
    und fragen ob das Fahrwasser frei ist.

 SRC Kurs bei Funk-an-bord.de
 

Mehr als 80 Küstenfunkstationen mit DSC auf Kurzwelle

 

Anlass für die Zusammenstellung dieser Liste war die steigende Zahl der Küstenfunkstationen die mit dem Digital Selectiv Call (DSC) arbeiten.

Dazu habe ich die Ausgaben des GMDSS Master Plan Ausgabe 15 mit der Ausgabe 13 und älteren verglichen.


In Europa hat die dänische Station Lyngby den Betrieb auf Kurzwelle eingestellt.
Bremen Rescue hat eine neue Station auf Grenzwelle.
In Dover gibt es eine neue Station auf allen Bändern von 2 - 16 MHz für DSC Testcalls.

Aus dem GMDSS Master Plan Circ. 15 habe ich ca. 80 Stationen zusammengestellt:
- alle arbeiten mit DSC auf den Notfrequenzen
- einige haben auch eine Hörwache auf den Notfrequenzen

Diese Liste ist nicht gedacht als Ersatz für die umfangreichen und aktuellen Stationslisten (ALRS und ITU).

Aber diese Liste zeigt einen Trend, das zwar die Rundfunkstationen auf Kurzwelle immer weniger werden, aber das die Zahl der Küstenfunkstationen mit DSC auf den Kurzwellenbändern zunimmt. 

 Download 04.80 Liste der DSC Stationen auf Grenz/Kurzwelle  

 

DSC auf Kurzwelle Testen

Bremen Rescue betreibt seit Anfang 2013 eine Sendestation auf Grenzwelle:
Auf der Sprechfunkfrequenz 2182kHz gibt es keine permanente Hörwache.
Man muß mit dem DSC Call anrufen.

 

Seit Oktober gibt es in Dover eine Küstenfunkstelle, Snargate Radio,
die automatisch auf einen DSC Testcall antwortet. Damit kann die gesamte Kette überprüft werden:
DSC Testcall > Transceiver > Hauptantenne >> Küstenstation >> DSC Antenne > DSC Watchreceiver  > Betätigung
 

HF DSC Test in Dover

 

Die US CoastGuard hat in 2013 die Hörwache auf Grenzwelle 2182kHz eingestellt und ist nur noch per DSC erreichbar. Auf 4 MHz gibt es einen automatischen DSC Testcall.

 

A FIRST FOR SNARGATE RADIO!

By Joy Hopkins, Business Development?

"The MCA just asked today whether Europe's only MFHF Test Facility, here at GMDSS Training in Dover, is operational, having been licenced as Europe's only MF/HF Coast Radio Station operational on all MF and HF Bands.

Oostende, Lisbon and Roma do offer HF services, but not on all Bands. Before satellite communication all long range communication was conducted on HF with CRSs located in all maritime countries.

Most have now ceased operation. Indeed the UK has no provision of any kind for shipping to make telephone, Telex, FAX or web-based commercial or private communication what so ever. Even satellite communication uses the Dutch Ground Earth Station in Burum.

Shipping is obliged to make live test calls weekly on MF or HF, but with few CRSs remaining we decided we would see if we could do the necessary. After many years of trying, OFCOM licenced us earlier this year and we will appear in the official ALRS Vol. 5 as SnargateRadio, callsign MNC, MMSI 002320204.

The hours of operation will be 0900 to 1700 weekdays with automatic responses to DSC test calls only. No provision has been licenced for R/T or data traffic -- but we are thinking about it for the future even though we think OFCOM will be very reluctant to even consider it.

 

 

 

 

 

Inmarsat M und Inmarsat B werden eingestellt

Inmarsat B braucht eine Parabolantenne mit Nachführung auf den Satelliten.
Die Antenne ist gross, schwer und verbraucht viel Strom.

Genutzt wird Inmarsat B in der Berufsschiffahrt, aber nicht auf Segelbooten.

Inmarsat  in London hat die Einstellung angekündigt:

Inmarsat B zum Jahresende 2016 und Inmarsat M schon zum Jahresende 2014.

Inmarsat M hat eine fast identische Bedienung des Terminals, 
aber es fehlt die GMDSS Distress Funktion.
Die kleine Koffer-Antenne ist nur für den Einsatz an Land zu gebrauchen.
Aber in der Ausbildung konnte ich das Inmarsat M Terminal immer gut einsetzen,
da die tastenbasierte Bedienung mit Inmarsat M weitestgehend übereinstimmt,
man kann damit auch real telefonieren mit einer Laufzeit von fast einer Sekunde,
und es stellt eine sinnvoller Ergänzung der reinen Simulation dar.

In den LRC Prüfungen wird bislang noch das Inmarsat B System geprüft.

Aus http://www.amerc.ac.uk/documents.php?action=get&id=415

 Inmarsat M

 
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