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LRC Prüfung - LRC Zusatzprüfung

LRC PrüfungDas Allgemein gültige Funkbetriebszeugnis (Long Range Certificate - LRC) ist ein international gültiges Funkzeugnis. Es wird benötigt, um am weltweiten Seenot- und Sicherheitsfunksystem (GMDSS) und am Sprechfunk mit UKW-, Grenz-Kurzwelle- und Satellitenfunk-Geräten auf See teilnehmen zu können.

Voraussetzungen:

  • Mindestens 18 Jahre, bzw. 17 Jahre + 9 Monate alt am Tage der Prüfung
  • 1 Passbild (35x45mm, siehe Bundesdruckerei), mit Namen versehen
  • eine unbeglaubigte Kopie des Personalausweises (Vor- und Rückseite) oder Reisepasses
  • Erklärung zum Lastschriftverfahren
  • ggf. eine unbeglaubigte Kopie des Funkbetriebszeugnisses SRC, ROC oder des UKW-Betriebszeugnisses I

Die Unterlagen müssen komplett 14 Tage vor der Prüfung unter Angabe eines verbindlichen Prüfungstermins vorliegen.


Prüfungsgebühren:
Die Prüfungsgebühr setzt sich aus einer Gebühr für die Anmeldung, für die theoretische und praktische Prüfung sowie die Ausstellung des Funkzeugnisses zusammen. Dazu die Mehrwertsteuer, nach Aufwand die jeweiligen Kosten für die Bereitstellung der Prüfungsräume und Reisekosten der Prüfer. So kann eine LRC-Prüfung  z.B. insgesamt 96,90 Euro kosten. Bei Wiederholung ist der Betrag geringer.
Der Prüfungsausschuss Bremen gibt für die jeweilige Prüfung Auskunft über die Höhe dieser Kosten.

 

Ablauf der Prüfung:
Die Prüfung zum Funkbetriebszeugnis LRC beinhaltet die Prüfung zum Funkbetriebszeugnis SRC. An dieser Stelle sollen nur die Bestandteile des Funkbetriebszeugnisses LRC besonders erklärt werden.
Der Ablauf der Prüfung für das Funkbetriebszeugnis LRC ist wie folgt:

  • 1. Der Fragenkatalog des LRC Zusatzprüfung beinhaltet 112 zusätzliche Fragen. Daraus wird die schriftliche Beantwortung eines Bogens aus 10 möglichen Fragebögen mit 15 Fragen gefordert. Es sind max. 21 Punkte erreichbar. Bei 21-17 Punkten kann von der mündlichen Prüfung abgesehen werden, d.h. man hat im Normalfall bestanden. Bei 16-15 Punkten wäre man in der mündlichen Nachprüfung. Diese findet am selben Tag statt. Von 14-0 Punkten hat man nicht bestanden.
  • Aufnahme und Abgabe von einer aus 27 Not-, Dringlichkeits- oder Sicherheitsmeldungen in englischer  Sprache entfällt bei SRC-Inhabern.
  • 2. Pflichtaufgaben im terrestrischen Seefunk sind:
    Die praktische Bedienung und Verkehrsabwicklung an  zwei miteinander kommunizierenden Grenz- (MF) und Kurzwellen-DSC-Anlagen (HF) des Typs Sailor hc4500b in englischer Sprache.
    Die Bedienung von Satellitenfunkanlagen, an einer Software simuliert. Zwei Bewerber werden zugleich geprüft. 

Pflichtaufgaben im Seefunk über Satelliten (Inmarsat A/B/C/M) sind:

1.Konfigurieren der Anlage (Betriebsbereitschaft)
2.Einleiten und Auslösen eines Seenotalarms
3.Herstellen von Telexverbindungen
4.Beenden der Betriebsbereitschaft

Sonstige Fertigkeiten / Inmarsat B/C:

1.Konfigurieren der Anlage
2.Herstellen von Sprechfunkverbindungen
3.Editieren und abspeichern eines Textes
4.Herstellen von Telexverbindungen
5.Herstellen von Fax-Verbindungen

Inmarsat C:

1.Editieren und Abspeichern eines Textes
2.Adressbuch anlegen
3.Logbücher kontrollieren
4.Fax absenden
5.Access Codes verwenden

Die Beantwortung des Fragebogens der Zusatzprüfung LRC soll maximal 30 Minuten und die praktische Prüfung im LRC-Teil max. 30 Minuten betragen.

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SRC Kurs zur SRC/UBI Prüfung - Jeder hat sein Funkgerät zum Üben-, Powered by Joomla! and designed by SiteGround web hosting